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Donnerstag, 20. Oktober 2011
Baechu-namul 배추나물: Chinakohl in Sojabohnenpaste
Chinakohl, auf koreanisch: baechu, ist eines meiner Lieblingsgemüse. Ich liebe den frischen, süßlichen Geschmack von baechu. Als Kimchi ist baechu nicht aus der koreanischen Küche wegzudenken, aber es gibt noch ein paar andere Zubereitungsmöglichkeiten. Hier möchte ich nochmal ein namul banchan (Gemüsebeilage) vorstellen: Die Süße des Chinakohls passt perfekt zur nussig-scharfen Sauce aus Sojabohnenpaste und Chili.
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Shiregi-Namul 시래기나물: Rettichblätter in Sojabohnenpaste
Die Grundversion eines koreanischen Essens ist eine Schüssel Reis mit einigen Beilagen banchan. Banchan bestehen aus den unterschiedlichsten Zutaten wie Gemüse, Fisch oder Fleisch: getrocknet, gegart, mariniert,... es gibt unzählig viele Varianten. Eine der wichtigstn banchan-Sorten sind namul. Namul heißt eigentlich Gemüse, als banchan werden Sie meist gedämpft oder blanchiert und dann mit einer Marinade vermischt. Für Shiregi-Namul verwendet man eigentlich getrocknete Rettichblätter.
Da mein Kühlschrank jedoch vor frischen Kohlrabiblättern überquoll, habe ich einen Versuch damit gewagt und es war: SO LECKER!! Soweit die beste Art, Kohlrabiblätter zu verwerten!
Dienstag, 18. Oktober 2011
5 am Tag!
5 am Tag. 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag. Schaffen Sie's? Man stellt sich das nicht so schwer vor. Aber am Ende des Tages auf die 5 zu kommen, bedarf, wenigstens am Anfang, einiger Konzentration. Am Besten, man fängt gleich morgens mit 1-2 Portionen an: der Geschmack von frischem Obst macht außerdem munter und gute Laune!
Dienstag, 11. Oktober 2011
Daechu-cha 대추차: Koreanischer Ingwer-Jujuben-Tee
Koreanische Tees cha (차) umfassen eine Vielzahl von Getränken, die in unserem Sinne eigentlich keine Tees, also weder Schwarz- noch Grüntees sind. Grüner Tee ist natürlich auch sehr beliebt, es gibt sogar eine koreanische Teezeremonie. Allerdings interessieren mich hier die anderen cha, die aus den unterschiedlichsten Zutaten wie Früchte, Kräuter, Wurzeln und Getreide zubereitet werden.
Montag, 10. Oktober 2011
Boyangshik 보양식: Koreanische Gesundheitsspeisen
Ähnlich, wie es auch aus China bekannt ist, werden in Korea einigen Nahrungsmitteln und Speisen besondere medizinische, dem Körper wohltuende Eigenschaften zugesprochen. Diese Speisen isst man natürlich auch "einfach nur so", weil sie schmecken. Aber man isst sie eben auch gezielt, um bestimmte Wehwehchen oder Mangelzustände des Körpers auszugleichen, oder um den Körper insgesamt zu stärken und beispielsweise für die stark ausgeprägten koreanischen Jahreszeiten zu wappnen. Diese Speisen nennt man Boyangshik (보양식). Die heilsame Wirkungsweise leitet sich aus den diätetischen Lehren der traditionellen koreanischen Medizin Hanyak (한약) ab. Hanyak hat übrigens viele Ähnlichkeiten mit der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) - was nicht verwundert, da Korea und China kulturell über viele Jahrhunderte eng miteinander verbunden waren.
| Ein Klassiker unter den Boyangshik 보양식: Samgyetang (삼계탕), ein Stubenküken, das, mit Klebreis, Kastanien und Jujuben gefüllt, mit Ginseng und anderen Heilpflanzen gekocht wird. |
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